Welche Zahnradpumpe mit Motor passt zu Ihrer Aufgabe?
Die Auswahl läuft über vier Fragen: Wie viel soll gefördert werden, wie zäh ist das Medium, muss die Fördermenge regelbar sein, und wo wird die Pumpe eingebaut?
Bis 24 l/min passt die kompakte Bauform FLM. Von 7,4 bis 124 l/min stehen FKM und FOM zur Verfügung, FOM deckt mit 2,2 bis 18,5 kW den oberen Leistungsbereich ab. Soll die Pumpe in den Behälter eingebaut werden, kommt die Bauform FAM zum Einsatz.
Für hohe Viskositäten von etwa 2.500 bis 20.000 mm²/s kommen Getriebemotor-Ausführungen zum Einsatz. Die Fördermenge wird dabei über Pumpengröße und Abtriebsdrehzahl individuell ausgelegt, die Bauform richtet sich nach Pumpengröße und Leistung, also FKM oder FOM. Standardmäßig setzen wir Motorleistungen ab 0,55 kW ein, kleinere Leistungen sind als Sonderausführung möglich. Darunter reicht in der Regel ein langsamer laufender Standardmotor, etwa achtpolig. Ergänzend gibt es die langsam laufenden Baureihen LZ und LZGM. Für regelbare Fördermengen gibt es die Ausführung i mit Frequenzumrichter, für Anwendungen ohne dynamische Wellendichtung die Ausführung FOM MG mit Magnetkupplung.
Die Bau- und Motorform wird auf die Pumpengrundlage F in Grauguss gesetzt. FLM deckt 0,12 bis 1,5 kW ab und ist nur bis einschließlich Baugröße 3 verfügbar, FKM 0,55 bis 1,5 kW und auch für die Baugrößen 4 und 5, FOM 2,2 bis 18,5 kW, FAM 0,25 bis 18,5 kW für den Behältereinbau. Dazu kommen die Ausstattungen: i für den Frequenzumrichter, direkt hinter der Bauform geschrieben als FLMi oder FOMi, G für den Getriebemotor als Präfix G/FKM oder G/FOM, MG für die Magnetkupplung in der Bauform FOM und U für das integrierte Überströmventil, etwa FLMU oder FOMU. Die FLMU 219 ist damit keine eigene Baureihe, sondern die Baugröße 219 in der Bauform FLM mit Ventil. Nur LZ und LZGM stehen außerhalb dieses Baukastens, LZ ohne Antrieb und LZGM mit Antrieb.